Sie suchen nach einem Austausch für eine bestehende Sicherheitsbremse? Die Baureihe BXW, von Miki Pulley, ist genau hierfür ausgelegt. Sie ist ein perfekter Ersatz zu einer BFK457 und weiteren Bremsentypen im europäischen Markt.

Durch die Möglichkeit der Applikationswahl, können Sie pro Baugrösse zwischen drei verschiedenen Drehmomenten wählen. Weitere Optionen sind eine integrierte Handlüftung sowie beidseitige Montage. Die Produkte sind lagerhaltig in Deutschland und kurzfristig verfügbar.

Die BXW ist der Topseller und Allrounder der Miniaturbremsen. Sie ist wahlweise mit Halte- und/oder Bremsfunktion erhältlich. Die Haltevariante hat hier bei gleicher Baugrösse das doppelte Drehmoment. Optional ist sie mit Handbetätigung lieferbar.

Die Sicherheitsbremsen aus dem Hause Miki Pulley sind federbetätigte elektromagnetische Sicherheitsbremsen und werden auch als ruhestrombetätigte Federdruckbremsen bezeichnet. Verfügbar sind die Serien der BXW, BXR-LE, BXR, BXH, BXL und BXL-N.

Sicherheitsbremsen sind prinzipiell im stromlosen Zustand geschlossen. Durch die eingegossene Spule kann ein elektromagnetisches Feld erstellt werden, welches die Kraft der integrierten Federn über die Ankerscheibe, das bewegliche Element der Bremse, überdrückt. So lange die Spule bestromt bleibt ist die Bremse in geöffnetem Zustand und der Rotor mit Reibbelag kann frei rotieren. Im Stromausfall oder bei einem gewünschten Not-Stopp wird die Stromzufuhr unterbrochen und die Ankerscheibe schließt im Millisekunden Bereich, was die Rotation der Welle stoppt.

Die Sicherheitsbremsen sind in den verschiedenen Ausführungen wie Haltefunktion, Bremsfunktion und auch Funktionsübergreifend erhältlich. Diese unterscheiden sich durch den Einsatz verschiedener Bremsbeläge sowie möglichen Drehmomenten.

Haupteinsatzfälle für die extrem schlanken Sicherheitsbremsen aus dem Hause Miki Pulley sind die Robotik, Automation, Servomotoren und Maschinenhersteller. Mit den extremst kleinen Abmaßen lassen sich die Bremsen in noch so kleinen Bauräumen unterbringen.

Ein neuer Trend geht auch in Richtung von Sicherheitsbremsen mit definierten minimal sowie maximal Drehmomenten, also einem fixierten Drehmomentbereich. Hier kann eine Applikation abgesichert werden bei gleichzeitigem Überlastschutz eines Antriebssystems. Zusätzlich sind Bremsen in Verbindung mit sogenannten Powersupplies stark im Trend. Hier werden nur zu Schaltzwecken die vollen 24V an die Bremse angelegt. Für die Sicherung der Position in geöffnetem Zustand benötigt es dann im Betrieb nur noch eine Haltespannung von 7V. Dies verringert die Stromaufnahme der Sicherheitsbremsen um nahezu 90 %.

Durch die Sicherheitsrichtlinien in der DIN ISO 13849-1 sind Sicherheitsbremsen in vielen Applikationen zu einem Muss geworden, um die Sicherheit von Personal und Equipment abzusichern.

[Quelle: MIKI PULLEY Europe AG]